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Comeback mit Führung

Caroline Hedwall zaubert gleich bei ihrer Comebackrunde das beste Auftaktscore mit der 67 hin und teilt sich die Spitze mit Alison Whitaker. Steffi Michl 12. mit der 70.

Schwedens Superstar Caroline Hedwall meldet sich im GC Föhrenwald eindrucksvoll auf der Tour zurück. Dank einer herausragenden Puttleistung führt die Schwedin mit der 67 das Weltklassefeld nach dem ersten Spieltag der UNIQA Ladies Golf Open an. Nur die Australierin Alison Whitaker kann dank hervorragender Puttleistung ebenfalls eine Runde von 5 unter Par zusammenbasteln. Steffi Michl eröffnet mit der 70 hervorragend auf Rang 12, kann damit aber als einzige Österreicherin in Erscheinung treten.

Sonnenschein vom wolkenlosen Himmel, Windstille: besser könnten die Bedingungen zum Auftakt in Föhrenwald gar nicht sein, entsprechend gute Scores tauchen rasch am Leaderboard auf. Nur die schnellen, schwer zu entschlüsselnden Grüns verhindern allzu tiefe Ergebnisse.

Runde 1 aus Föhrenwald zusammengefasst

Nach zwei Monaten Verletzungspause Parmlidliefert Caroline Hedwall ein großartiges Comeback ab. Die Titelverteidigerin versenkt 6 Birdieputts und schnappt sich mit der 67 die Spitze: "Dabei habe ich mir überhaupt nichts erwartet, weil ich nach der Verletzung erst vier Golfrunden überhaupt spielen konnte, inklusive der 36 Löcher hier als Vorbereitung," kann Hedwall selbst die 67 kaum glauben: "Aber ich habe sehr gut geputtet, weil Putten üben war das Einzige, was ich in den letzten Monaten tun konnte.".

Mit der Schwedenpower kann nur Alison Whitaker mithalten: "Sie hat für uns alle im Flight die Putts gelocht," konnte das Steffi Michl als Spielpartnerin der Australierin hautnah miterleben, wie diese ebenfalls die 67 ins Clubhaus bringt.

Den heissesten Start erwischt am Morgen die Schwedin Mikaela Parmlid, die auf den ersten 9 Löchern nicht weniger als 6 Birdieputts locht. Nach Fehlern auf den Back 9 reicht die 68 nicht mehr ganz für die Spitze.

Auch Klara Spilkova (CZE) notiert die 68. Die Prager Studentin packt bei ihrem zweiten Föhrenwald-Start ihr bestes Spiel aus: "Das Putten war heute der beste Teil, nur das Bogey am Schlussloch war unglücklich."

Michl punktet als einzige Österreicherin

Die große Hoffnung aus österreichischer Sicht, Steffi Michl, beginnt ihr Heimspiel mit einer langen Par-Serie. Für ihr sicheres Spiel wird sie aber erst am Par 5 der 9 mit dem ersten Birdie belohnt. Ein Bogey am hautengen Par 3 der 14 kontert sie postwendend mit Birdie am anschließenden Par 5. Ein stark herausgespieltes 3. Birdie am schweren 17. Grün sichert den guten Auftakt mit 70 Schlägen ab: "Ganz brav dahingespielt, auch wenn natürlich immer der eine oder andere Putt mehr hätte fallen können," kommentiert Österreichs Nummer 1 zufrieden ihren Turnierstar.

Anja Purgauer, eine Debütantin aus dem ÖGV-Kader, beginnt ihre "Föhrenwald-Karriere" sensationell mit zwei Birdies, kann sich aber nicht lange in den roten Zahlen halten. "Der gute Beginn hat mich selbst ein bisserl überrascht. Danach hatte ich aber mit der Distanzkontrolle zu kämpfen gehabt, weil ich zu lang war. Das hat mich doch etwas verunsichert." Bis zum Halbzeitturn zählt sie bereits vier Bogeys zusammen und notiert am Ende die 76 (Platz 87).

Nicole Gergely, wieder von der Daumen-Verletzung voll genesen, eröffnet am Par 5 der 1 mit Bogey und sollte danach vergeblich auf Birdies warten. Bis zur Halbzeit sammelt sie aber zwei weitere Bogeys auf. Vor den Augen der zahlreichen Fans rund ums 16. Grün versenkt Nicole ihren Abschlag im Wasser - und fängt sich ein weiteres von insgesamt 6 Bogeys am Weg zur 78 ein: "Ich bin unheimlich enttäuscht, weil ich wieder keinen Rhythmus gefunden habe."

Longhitterin Sarah Schober verzockt sich am drivebaren Par 4 der 12 (ihrer 3. Bahn) mit dem Bogey, holt sich dafür an der langen 15 das erste Birdie ab. Trotz geringer Fehlerquote geht am Leaderboard wenig weiter, da die Murstätterin mit Birdies geizt. Somit steht am Ende die 75 (+3) auf der Scorekarte und Rang 77 am Leaderboard: "Leider nur eine von vier guten Chancen nützen können. Ich bin aber sehr positiv für Morgen eingestellt, weil das Spiel wirklich gut war."

Nicola Wolf, die für ihre Cousine Chrissie Wolf heuer einspringt, gibt bereits in der Anfangsphase von Loch 10 weg zwei Schläge ab. Danach läuft es eine Zeit lang besser, bis die Innsbruckerin mit einem Triplebogey ihre Scorekarte komplett ramponiert und am Ende nur die 79 scort.

Enttäuschungen am Vormittag

Eva Steinberger
, die heuer bereits auf Nebenschauplätzen beachtliche Ergebnisse einfuhr, legt einen nervösen Start mit zwei Bogeys hin: "Der Driver war heute nicht gerade mein Freund. Aber es fehlt die Turnierpraxis mit guten Ergebnissen, die Selbstvertrauen geben würden." Am schweren Par 4 der 5 holt die Spielbergerin einen Schlag auf. 

Einen Bogey-Doppelpack kurz vor der Halbzeit kann Eva sofort wieder wettmachen. Die Fehlerquote bleibt aber zu hoch um Besseres als die 78 hereinzubringen. "Die Par 3 habe ich gut gespielt, also habe ich meine Taktik geändert und bin auf die Hole-in-One-Preise gegangen," scherzt Eva, die auf Loch 10 die ausgeschriebene Yacht nur um 20 Zentimeter verpasst.

Marlene Krejcy patzt bei ihrem Föhrenwald-Debüt schon früh am engen Par 3 der 14, ihrem 5. Loch, kapital mit einem Triplebogey: "Eine schlechte Lage beim Baum erwischt, wo ich nicht richtig aufschwingen konnte." Mit nur einem Birdie kann die 16-jährige Wienerin nicht die weiteren Schlagverluste kompensieren und notiert die 77 für ihre erste Föhrenwald-Turnierrunde: "Abgesehen von diesem unnötigen Patzer habe ich eigentlich dann gut gespielt."

Nina Mühl mit zwei Schlagverlusten früh in Rückstand, ehe der erste Birdieputt fällt. Mit solidem Spiel hält sich die USA-Studentin danach gut über Wasser, ehe ihr ein Doppelbogey am Par 4 der 11 unterläuft. Die Negativtendenz setzt sich bis zur 78 fort.

Natascha Fink-Grossschädl steigt um 7:30 Uhr aus ihrem Auto und hofft auf einen Start in letzter Minuten anstelle einer verletzten Spielerin vom gestrigen Pro-Am.  Österreichs Grand Dame des Golfsports wäre die 9. Österreicherin, die beim Heimspiel dabei ist.

Quelle:
www.golf-live.at

07.09.2012 08:19

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