zum Inhaltsbereich

Volltext-Suche

Home

ihr Standort auf der Webseite

Standort: Home. Doppelt siegt besser.

Sprachauswahl

Bereich Infobox

 oegv_200

Austragungsort 2012

gcflogo 

Veranstalter 2012

arenanova 

Die Austrian Ladies Open sind ein Turnier der Ladies European Tour 2012

letlogo 

Live-Berichterstattung der ALO auf www.golf-live.at 

golflivelogo 

Weitere Informationen zu Wiener Neustadt

wnlogo 

lanzenkirchen 

AMI Promarketing

amilogo

Hauptbereich der Websiteinhalte

zurück

Doppelt siegt besser

Caroline Hedwall bleibt die Queen von Föhrenwald und verteidigt mühelos ihren Titel vor Laura Davies. Steffi Michl wird 33.

LGO12_Win_300Selbst die versammelte LET-Elite kann Caroline Hedwall nach zwei Monaten Verletzungspause die Krone von Föhrenwald nicht entreissen. Die 23-jährige Schwedin spielt auch bei der heurigen UNIQA Ladies Golf Open in einer eigenen Liga. Ihre letzten 5 Turnierrunden von Wiener Neustadt spielt "Caro" in satten 26 unter Par und gewinnt damit auch heuer ungefährdet mit 4 Schlägen Vorsprung: "Ich bin überglücklich, der Sieg ist nach der Verletzung mehr als ich nur hoffen konnte," war darüber Hedwall selbst am meisten überrascht.

Laura Davies war die Einzige, die am Schlusstag ein wenig Druck auf Hedwall ausüben konnte und mit fünf Birdies auf den Front 9 zwischenzeitlich bis auf einen Schlag herankam. Die blonde Longhitterin aus Skandinavien konterte jedoch mit vier Birdies in Folge und schaukelte am Ende mit der 70 ihren klaren Sieg bei -13 ins Ziel, vor Davies und Mikaela Parmlid (SWE).

Steffi Michl kämpfte sich als einzige Österreicherin ins Finale, bekam aber die schwer zu entschlüsselnden Föhrenwald-Grüns nie in den Griff und muss sich nach der 72 zum Abschluss mit Platz 33 begnügen.

Hedwall die große Gejagte

"Catch Me if You can" spielt Caroline Hedwall am Sonntag. Laura Davies lässt sich nicht zweimal bitten und locht nach 20 Minuten-Session am Putting-Grün tatsächlich serienweise Putts und schliesst zur Schwedin auf. Nach dem nervösen Bogey-Auftakt von Hedwall, ist der gesamte, schöne Vorsprung in der Wiener Neustädter Sommersonne dahingeschmolzen.

Hedwall bringt jedoch ab Loch 6 ihr Spiel auf Touren und legt einen lockeren Zwischenspurt mit 4 Birdies am Stück hin, womit sie die Verfolger wieder aus den Augen verliert. Ausser von Golfikone Davies kommt auch Druck von Veronika Zorzi, die gleich 4 Shots auf den Front 9 aufholt und damit bis auf drei Shots heranbraust.

Auf die letzten 9 Löcher nimmt Hedwall satte vier Schläge Vorsprung auf Davies mit, öffnet allerdings mit zwei Bogeys neuerlich die Türe einen Spalt für die Verfolger. Der Putter von Laura Davies kühlt jedoch merklich ab, zudem verirrt sich im ungünstigsten Moment am Par 5 der 15 ein Bogey auf die Scorekarte und nach Ausflug in den Grünbunker der 16 ein weiteres: "Ich habe ab der 13 komplett den Spielfluss verloren, weil wir nur herumgestanden sind und für die letzten 6 Löcher zwei Stunden benötigten," ärgert sich Davies nicht nur über sich, sondern auch über einige Bummlerinnen vor ihr.

Caroline Hedwall vergrössert mit Birdie am Par 3 der 14 ihren Vorsprung auf 5 Schläge und kann sich die letzten Bahnen bereits feiern lassen: "Nachdem ich gesehen habe, wie Laura an der 15 einen kurzen Putt vorbeischob und ich 5 Schläge Vorsprung hatte, dachte ich mir: jetzt müsste ich schon sehr schlecht spielen um das noch zu verlieren." Das tut sie natürlich nicht und bringt mit sicheren Pars und der 70 ihre 4 Schläge Vorsprung ins Ziel.

Die Föhrenwald-Grüns sind Steffi nicht grün:

Steffi Michl wollte unbedingt den Putter erstmals in dieser Woche auf Betriebstemperatur zu bringen. In der Anfangsphase spielt die Grazerin sicher, kann aber die guten Birdielöcher 1 und 2 nicht zu Schlaggewinnen nutzen. Die Eisen sind auch nicht so präzise wie an den Vortagen, aus 4 bis 6 Metern fallen noch weniger Putts, nämlich gar keine: "Das Putten, das sonst meine Stärke ist, damit bin ich in dieser Woche nicht zurechtgekommen," sollte sie nachher meinen. 

Wer die Chancen nicht nutzt, den holen irgendwann die Bogeys ein: so geht es Steffi am engen Par 3 der 6, als sie vom Tee im Bunker landet.

Den Birdiebann bricht Michl endlich am Par 5 der 9, wo sie gut hinpitcht und aus drei Metern verwertet: "Hey Baby, Hollywood!", so der Kommentar von Freund Thomas Kogler, der gemeinsam mit Steffi und Vater Peter Michl wenigstens gute Laune am Platz beweist.

Der gelungene Birdieputt bleibt aber die Ausnahme, weiter heisst das Spiel: Grün, zwei Putts, weitermachen! Angesichts der allgemein tiefen Scores ist das zu wenig um sich vorzuarbeiten. Erst am Par 5 der 15, gelingt wieder mit der Übung Pitch & Putt ein weiteres Birdie! Die etwas unpräziseren Eisen am Finaltag kostet Steffi am Par 3 der 16 nach verfehltem Grün noch einen Schlag. Am Schlussloch muss sie sich noch einmal strecken um über Chip & Putt wenigstens das Par und die 72 abzusichern.

Bei Even Par spielt die einzige Österreicherin im Finale beim allgemeinen Birdiewettlauf von Föhrenwald diesmal keine Rolle: "Das lange Spiel war zwar dank der Arbeit mit meinem Trainer Thomas besser als erwartet, aber die Grüns hier konnte ich in dieser Woche nie richtig lesen," kommentiert Steffi Platz 33, der sie vom 89. Rang in der Order of Merit nur unwesentlich verbessern wird!

>> Endergebnis UNIQA Ladies Golf Open

Quelle: www.golf-live.at

09.09.2012 08:35

zurück