zum Inhaltsbereich

Volltext-Suche

Home

ihr Standort auf der Webseite

Standort: Home. Leaderboard durchgemischt.

Sprachauswahl

Bereich Infobox

 oegv_200

Austragungsort 2012

gcflogo 

Veranstalter 2012

arenanova 

Die Austrian Ladies Open sind ein Turnier der Ladies European Tour 2012

letlogo 

Live-Berichterstattung der ALO auf www.golf-live.at 

golflivelogo 

Weitere Informationen zu Wiener Neustadt

wnlogo 

lanzenkirchen 

AMI Promarketing

amilogo

Hauptbereich der Websiteinhalte

zurück

Leaderboard durchgemischt

3. Spieltag: Schwieriger Golfsamstag für unsere Damen, Steffi Michl mit der 73 noch unsere Beste, Gergely nur mit der 76. Van der Graaf, Kavanagh und Wessberg führen bei -8.

VanderGraaf_0901_150Marjet van der Graaf, Linda Wessberg und Hazel Kavangh profitieren am dritten Tag der UNIQA Ladies Golf Open von zwei verpatzten Golflöchern bei Laura Davies und gehen als geteilte Führende bei 8 unter Par in den Finaltag. Die Österreicherinnen hatten bei teils kühl-windigen Bedingungen hart zu kämpfen, Stefanie Michl, Martina Hochwimmer und Nicole Gergely werden den Finaltag nur von Platz 38 aus in Angriff nehmen.

Laura mit zwei Hickups

Laura Davies kassiert ein Doppel- und ein Tripplebogey: "Ein schlechter Abschlag und ein Eisen 9 mit einem Schmutzklumpen am Ball haben mich gekostet," erklärt dies die Engländerin. An der 13 spinnt ihr Ball in den Wassergraben zurück, sie versucht zweimal vergeblich den Ball herauszuspielen, holt sich dabei nasse Füsse und die 7. Mehr als die 74 (+2) schaut für Davies somit nicht heraus, bei 6 unter Par geht die zweifache Titelverteidigerin nur von Platz 6 aus in den Sonntag: "Morgen werde ich Catch Up spielen..."

Hazel Kavanagh übt mit ihrer besten Karriererunde von 67 Schlägen mächtig Druck auf die Spitze aus: "Ich habe 17 Grüns getroffen und hervorragend geputtet. Jetzt möchte ich die erste Irin werden, die ein LET-Turnier gewinnt," meint die 37-jährige, die sich im Vorjahr über die Tourschool qualifizierte und noch kein Top 10-Ergebnis aufzuweisen hat.

Die Holländerin Marjet van der Graaf holt mit der Par-Runde die Führende ein: "Ich habe zwar sehr gut gespielt, aber schlecht geputtet, so zwei Bogeys zu Beginn mit Dreiputts gehabt." Das Eagle an der 9 nach gelochtem 10 Meter-Putt bringt sie jedoch wieder heran. Das Führungs-Trio komplettiert die Schwedin Linda Wessberg, die 16 Pars spielt, dazu ein Eagle und ein Bogey auf Loch 1.

Gergely mit dem "Tag des Bunkers"

Gergely_0906_250Nicole Gergely erwischt einen rabenschwarzen Golftag: "Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich gestern länger auf der Players Party geblieben. Ich war heute überhaupt nicht am Platz." Dabei hatte der Tag gut für sie begonnen: am 3. Grün rollt die Steirerin aus gut 15 Metern den Ball zum Birdie ins Loch, das entschädigt für ihre bishere Puttmisere beim Heimspiel. Vom Fairway- über Grünbunker buddelt sich Nic an der 4 vorwärts, zu allem Übel lippt der Par-Putt aus einem Meter aus. Auch auf Loch 5 muss sich die Kremstalerin aus dem Fairwaybunker befreien, was nicht ganz nach Wunsch gelingt - aber diesmal fällt der Par-Putt aus zwei Metern.

Auch am Par 3 der 6 schickt Gergely den Ball in den Sand und schiebt dann aus zwei Metern den Par-Putt vorbei. Die Probleme reissen auch an der 7 nicht ab: zu kurz bleibt die Annäherung, der Chip ist nicht gut genug um das Par zu retten. Am Par 5 gerät der Chip zu lang um das Birdie zu spielen. "Ich habe heute so viele Saves machen müssen, ganz wenige Birdiechancen gehabt.

Die Back 9 beginnt Gergely mit einer vergebenen Birdiechance aus drei Metern: +2 nach 10. An der 11 steht wieder einmal ein Fairwaybunker im Weg, doch diesmal gelingt über Chip und Putt das Par. Nach Drive ins linke Rough gibt es an der 13 keinen Weg zum Par, ein hoher Baum verhindert das. Gergely hängt sich hinein und holt an der 14 wenigstens einen Schlag auf. Die Sicherheit der Vortage bei den langen Schlägen ist jedoch wie verflogen: der Abschlag an der 15 landet im hohen Rough, zweimal versucht sie rauszuhacken. Dann geht es mit dem Holz 3 ab in den Wald, am Ende gilt es die 7 auf diesem Par 5 zu notieren. "Da wars mir schon egal, nachdem was alles auf diesem Loch passiert ist."

Wie auf der Driving Range geht es am 16. Tee zu: Christel Boeljon hämmert zwei Bälle ins Wasser, Nicole einen. "Dabei wollte ich gar nicht auf die Fahne gehen, aber meine schlechten Schläge gehen einfach rechts weg." Wenigstens verwandelt sie den Bogeyputt. Schön herausgespieltes Birdie am Schlussloch nach perfektem Pitch zur Fahne und damit ein halbwegs versöhnliches Ende einer wilden 76er-Runde (gesamt 3 über Par). "Jetzt ist es auch schon egal, ob ich 60. werde. Daher werde ich Morgen Vollgas geben."

Steffi steigert sich

Michl_0902_250Wie schon am Vortag hat Stefanie Michl zu Beginn zu kämpfen: auf Loch 2 arbeitet sie sich von Rough zu Rough zum Grün vor, chippt jedoch stark zur Fahne und rettet noch das Par. Das Kurzspiel bleibt jedoch vom Allerfeinsten, aus dem Grünbunker der 3 legt Steffi den Ball tot zur Fahne. Rückenwind hilft am Par 5 der 9, Michl gelingt das willkommene Birdie. "Nach dem schlechten Abschlag konnte ich nur vorlegen, habe aber gut hingepitcht. Aber insgesamt war mein Spiel nur durchschnittlich."

Trotz schwieriger Bedingungen hält sich Steffi die Bogeys erfolgreich fern von der Scorekarte, spielt ein Par nach dem anderen. Erst an der 16 verlässt sie das Glück: nach starkem Bunkerschlag rollt der Parputt knapp am Loch vorbei. Mit Dreiputt-Bogey aus 8 Metern beendet Michl ihren Golfsamstag. "Da wollte ich zuviel und konnte den Retourputt nicht machen." Die 73er-Runde hält sie jedoch gut in Position rund um Rang 35..

Marina Kotnik eröffnet solide mit einer Par-Serie. Bei der Birdiearbeit tut sich die Steirerin auch am dritten Tag schwer, dafür geht am Par 4 der 5 ein erster Schlag verloren. Auch das schwere Par 4 der 8 knöpft ihr einen Schlag ab. Genugtuung am kurzen Par 4 der 11 mit Birdie, wo ihr am Vortag das Triplebogey passiert war. Zwei Bogeys kontert Marina mit zumindest einem weiteren Birdie an der 15. Im Finish scrambelt sie einige Male erfolglos, Tiefpunkt der Dreiputt vom Vorgrün an der 18 zum Bogey und der 76 (+4): "Sehr enttäuschend, denn obwohl ich wenige Fehler gemacht habe war leider das Kurzspiel sehr schlecht."

Martina Hochwimmer spielt ihre bekannte Präzision aus und gibt sich auf den ersten Spielbahnen keine Blösse. Mit dem böigen Wind bekommt sie erst an der 4 und 5 Probleme, wo sie jeweils Bogeys verkraften muss. "Heute wieder die meisten Grüns getroffen, aber ein paar blöde Fehler gemacht." Am 7. Grün bringt sich die Salzburgerin mit dem Birdie ins Geschehen zurück. "Das war aus 5 Metern mein Highlight des Tages." Schade um den Bogey-Doppelpack an der 13 und 14, der viel an Boden kostet. "An der 13 habe ich mich so über den verschobenen Putt aus einem Meter geärgert, dass ich gleich anschliessend hinter ein Plakat geschossen habe."

Immerhin beendet die Studention der Fitnessökonomie nach starkem Pitch und Putt ihre Runde mit einem Birdie zur 74. Mit 3 über Par geht sie rund um Platz 40 in den Finaltag: "Morgen möchte ich frei aufspielen."

Stütz: Vom Doppelbogey zum Eagle

Auch Marina Stütz, mit zarten 16 Jahren die jüngste heimische Finalistin bislang, kommt früh mit dem Doppelbogey am 3. Loch unter Druck. "Mit dem Holz 5 vom Tee nicht ganz über die Bäume gekommen, danach war nur ein Chip zurück aufs Fairway möglich." Nach dem nächsten Schlagverlust an der 7 beweist die Linzerin jedoch Steherqualitäten: perfekte Attacke am Rückenwind Par 5 der 9 und das toll herausgespielte Eagle als verdienter Lohn. "Mein Vater hat gesagt: Chip ihn hinein und genaus das habe ich gemacht."

Drei Bogeys auf den Back 9 drohen die Linzer Schülerin zurückzuwerfen, doch mit Brdie am Schlussloch sichert sie sich immerhin die 75 (+3). "Ich bin sehr zufrieden, schliesslich bin ich das erste Mal hier. Mit meinen prominenten Flightpartnerinnen Trish Johnson und Rebecca Hudson habe ich sehr viel Spass gehabt, sie haben mir jede Nervosität genommen."

Live-Content by Golf-Live.at

12.09.2009 09:10

zurück